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Bewusstseinsentwicklung war schon immer ein Thema. Es ist keine moderne oder esoterische Erscheinung. Es ist das, was uns alle weiterbringt.

Schon im Jahr 1841 sprach Ralph Waldo Emerson über die Wichtigkeit von SELBSTVERTRAUEN. Nach ihm ist Selbstvertrauen mit Unkonventionalität verbunden, und Glück eine Frage der Selbstständigkeit. Das erlebe ich auch.

Zitat: „Willkommen bei den Göttern und Menschen ist stets der Mensch, der sich selbst zu helfen versteht.“

Er sprach auch davon, dass es einen Geist gibt, der in allen Menschen wirkt und sie verbindet. Jeder habe gleichermaßen den Zugang zu ihm, nur nutzen die Menschen ihn unterschiedlich. Er ging davon aus, dass in jedem Menschen die gesamte Menschheitsgeschichte angelegt ist und der einzige Weg wirklich aus ihr zu lernen darin besteht, in dieser Welt – einer großen Schule – sich charakterlich weiter zu entwickeln und von der Natur zu lernen. Saat und Ernte.

Wieder begegnen uns hier simple Gedanken mit einer weitreichenden Bedeutung.

Heute sagen die Neurowissenschaftler, dass die Gegenwart etwa 3 Sekunden dauert. Alles andere verbuchen wir Menschen unter Vergangenheit und Zukunft. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass es uns oft so schwer fällt, im Hier und Jetzt zu verweilen. Das Buch der Vergangenheit wird immer länger, es gibt uns vermeintlich Halt, da wir aus dem schöpfen was stattgefunden hat. Die Zukunft ist der Ort auf den wir jeden Augenblick zugehen. Wir wissen nicht was uns dort erwartet. Das ist unser normales Leben. Ein Spannungsfeld, indem wir alles einordnen in Vorher, Nachher, kurzes Jetzt.

Doch es gibt noch andere Möglichkeiten die Welt zu begreifen. Der Philosoph Emerson weißt auf folgenden Gedanken hin:

„Was hinter uns und vor uns liegt, ist nichts, verglichen mit dem, was in uns liegt.“

Das Besondere daran ist zu erkennen, wie unsere innere Welt stetig wächst, reicher, klüger und erfüllender wird und wir sie nutzen. Ich realisiere immer mehr, dass ich anstatt nur auf das Äußere zu schauen, auf all das Vergangene oder das Ungewisse das da kommen mag, in mir Stärke, Selbstbewusstsein und -glaube, Lebensfreude und Freiheit erschaffe. Dadurch steigt meine Lebensqualität.

Auch für Emerson war das der Schlüssel zu einem erfüllten Leben – und dadurch auch der Schlüssel zur äußeren Welt:

Auch wer um die ganze Welt reist, um das Schöne zu suchen, findet es nur, wenn er es in sich trägt.“

Wie wahr.